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Lorenzo de Cunzo

Lorenzo de Cunzo ist ein lyrischer Bariton mit deutsch-italienischen Wurzeln. Er studierte in der Klasse von Prof. Hanno Müller-Brachmann und Prof. Ingrid Haubold an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In den vergangenen Jahren war er als Masetto (W. A. Mozart, Don Giovanni) mit der Lautten Compagney Berlin bei den Mozartfestspielen Würzburg, im Rahmen der Osterfestspiele als Hauptmann (K. Hartmann, Simplicius simplicissimus) im Theater Baden-Baden mit der Akademie der Berliner Philharmoniker sowie in der zeitgenössischen Oper „Die neuen Todsünden“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert. Im Jahr 2022 wurde er und sein Duo Partner Tarek El Barbari mit ihrem italienischen Liederabend „la dolce vita!?“ Stipendiaten der Riemschneider Stiftung. Im selben Jahr gewann er den ersten Preis für zeitgenössisches Lied im Wettbewerb des Kulturfonds Baden, dessen Vorsitz der Komponist W. Rihm innehatte. Mit seinen Liederabenden, die sich durch starke Kontraste im stetigen Wechsel zwischen dem „traditionellen“ und zeitgenössischen Repertoire auszeichnen, konzertiert er regelmäßig bundesweit und ist in Rundfunksendungen des SWR Kultur zu hören. In der Spielzeit 23/24 war Lorenzo de Cunzo in der Opernproduktion „Death in Venice“ (B. Britten) am Theater Heidelberg sowie in der Oper „Der Kreidekreis“ (A. Zemlinsky) am Staatstheater Karlsruhe zu erleben. Zudem feierte er sein Debut auf renommierten Bühnen wie dem Festspielhaus Baden-Baden und dem Konzerthaus Wien.